Obwohl keine Grenzen für die Schichtdicke des abzuscheidenen Hartchroms gegeben sind, bestehen in der Praxis Grenzen, die durch die Geometrie des zu veredelnden Teils vorgeben werden.
| typische Schichtdicken µm | Anwendung |
| ≥ 2 bis ≤ 10 | Zur Verminderung der Reibung und für leichten Verschleißwiderstand |
| > 10 bis ≤ 30 | Für mäßigen Verschleißwiderstand |
| > 30 bis ≤ 60 | Für Haftverschleißwiderstand |
| > 60 bis ≤ 120 | Für schweren Verschleißwiderstand |
| > 120 bis ≤ 250 | Für schweren Verschleiß-, Abrieb- und Erosionswiderstand |
| > 250 | Für Reparaturteile |
Schichtdickenmessungen bis zu einer gewissen Schichtstärke führen wir mit dem in der DIN EN ISO 6158 unter Kapitel B.3.3 beschriebenen röntgenspektrometrischen Verfahren (ISO 2178) durch. Das Verfahren ist auch bekannt als das Röntgenfluoreszenzverfahren.
Die Schichtdickenaufstellung von Chromüberzügen steht hier zum Download für sie bereit.